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from Granville

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Die Arbeit am PC beschleunigen die Assistenten aber nicht unbedingt. "Sprachsteuerung ist dann besonders attraktiv, wenn Augen und Hände beschäftigt sind, also zum Beispiel im Auto oder am Handy", sagt Alexander Waibel, Professor für Informatik am Karlsruhe Institute of Technology (KIT). "Am klassischen PC ist der Nutzen solcher Systeme eingeschränkt, die Leute sitzen ja in der Regel direkt davor."Interessanter werden solche Assistenten erst, wenn das nicht mehr der Fall ist, sagt der Informatiker - etwa wenn der PC zur Steuerzentrale für die ganze Wohnung wird und dann auf Kommando nach der Lieblingsserie sucht. "Mit Lösungen wie Amazon Echo gibt es das ja jetzt schon", sagt Waibel. "Gut möglich, dass sich die Definition des PC in den kommenden Jahren generell in diese Richtung verschiebt."Bis es so weit ist, gibt es aber noch einige Hürden zu überwinden. Vielleicht die größte davon ist eine Art Sprachbarriere zwischen Assistenten und Nutzer. "Eindeutige und einfach zu interpretierende Befehle zu geben, ist für Menschen fast unmöglich", sagt Waibel. "Selbst einfachste Kommandos sind sprachlich sehr komplex."

Zur Lösung dieses Problems setzen Assistenten wie Siri und Cortana auf Lernalgorithmen: Jeder Befehl aller Nutzer der ganzen Welt landet im Speicher der Systeme. Mit der Zeit entsteht so eine Datenbank aus Erfahrungswerten, aus denen die Programme lernen können. "Je mehr wir solche Assistenten nutzen, desto besser werden sie", erklärt Waibel.Doch am PC gibt es noch andere Möglichkeiten der Sprachsteuerung. Wer will, kann seinem Computer etwa schon seit Jahren Texte diktieren. Diese Funktion ist bei aktuelleren Versionen von Windows und OS X integriert, alternativ gibt es Programme wie Dragon Naturally Speaking oder Voice Pro. Die kosten zwar, können aber auch mehr.Ob das Diktieren besser klappt als klassisches Tippen, ist Geschmacks- und Übungssache. "Klar und eindeutig zu diktieren, ohne sich zu versprechen, ist gar nicht so einfach", warnt Waibel. Tippen sei dagegen schneller, fehlerfreier und geräuscharmer - wichtig fürs Großraumbüro. "Beim Tippen können Sie außerdem ins Unreine schreiben und später editieren, das geht beim Diktieren nicht so leicht."Einige sind aber auch auf solche Systeme angewiesen. "Spracherkennung ist für alle Menschen mit irgendeiner Form der motorischen Einschränkung enorm wichtig", sagt Christian Hille vom Berliner Verein Zugangswerk, der barrierefreie Technologien fördert. "Menschen mit Sehbehinderung benutzen die Systeme aber zum Beispiel auch, einfach weil sie damit deutlich schneller schreiben können."

Gute Spracherkennungssoftware steuert zudem alles vom Browser bis zur Systemsteuerung. "Wer damit umgehen kann, formatiert damit sogar Texte oder baut Tabellen", so Hille. Möglich machten dies Bordmittel der Betriebssysteme ebenso wie Kaufprogramme. Letztere lieferten aber deutlich bessere Ergebnisse: "Die sind einfach anpassungsfähiger und bieten gerade für erfahrene Nutzer viel mehr Möglichkeiten."Die Programme brauchen aber Gewöhnungszeit: Sie funktionieren erst richtig gut, wenn sie die Stimme ihres Besitzers kennen, sagt Jo Bager. Auch der Ton zählt: "Mit einem einfachen Mikrofon im Notebook klappt das nicht so gut, mit einem Headset aber deutlich besser."Köln (dpa/tmn) - Aller guten Dinge sind drei: Nach diesem Motto schließt Volvo mit dem neuen Kombi V90 vorerst den Generationswechsel an der Spitze der Modellpalette ab.Der luxuriöse Wagen folgt auf den Geländewagen XC90 und die Limousine S90 und wird auf dem Genfer Salon präsentiert (Publikumstage 3. bis 13. März). Das teilte der schwedische Hersteller mit. In den Handel soll der V90 ein paar Wochen nach dem S90 in diesem Spätsommer kommen.

Wie XC90 und S90 steht der Konkurrent von 5er BMW oder Mercedes E-Klasse auf einer neuen Plattform, die mit innovativer Elektronik und sparsamen Motoren punkten will. So versprechen die Schweden etwa einen serienmäßigen Fahrassistenten, der bei Geschwindigkeiten bis etwa 130 km/h weitgehend selbständig Tempo und Fahrspur hält. Außerdem kann der V90 bei Tag und Nacht automatisch den Fahrbahnrand erkennen, selbst wenn er nicht gesondert markiert ist.Bei dem rund fünf Meter langen Kombi beschränkt sich Volvo wie bei allen anderen Modellen künftig auf Vierzylinder-Motoren, die einen einheitlichen Hubraum von 2,0 Litern haben. Für den V90 sind die genauen Leistungsstufen noch nicht bekannt, werden sich aber am XC90 orientieren. Bei ihm gibt es Diesel mit 140 kW/190 PS oder 165 kW/225 PS sowie Benziner mit 187 kW/254 OS und 236 kW/320 PS. Sportlichstes und zugleich sparsamstes Modell ist der T8 Twin Engine, bei dem der stärkste Benziner mit einem Elektromotor an der Hinterachse und einem Plug-In-Akku kombiniert wird. Obwohl die Leistung damit auf 300 kW/407 PS steigt, sollen der Kraftstoffverbrauch so auf 1,9 Liter und der CO2-Ausstoß auf 44 g/km sinken. Zu Ladevolumen und Preis des Kombis machte Volvo noch keine Angaben.

Barcelona (dpa) - Der Smartphone-Boom hat die Mobilfunk-Branche auf die Gewinnerstraße gebracht - doch jetzt spitzen sich die Gegensätze rund um das Geschäft zu.Das Absatz-Wachstum flacht ab, Facebook hat mit seinen Plänen für Gratis-Internetzugänge in Indien eine Debatte über "Internet-Kolonialismus" losgetreten und Apple wehrt sich gegen Forderungen der US-Regierung nach Software-"Hintertüren" für iPhones. Und der seit Jahren schwelende Streit zwischen Netzbetreibern und Internet-Diensten hat auch nichts an Schärfe verloren. Diese Konflikte setzten die Szene zum wichtigsten Treffen der Branche, dem Mobile World Congress in Barcelona (22. bis 25. Februar).Im vergangenen Jahr wurden nach Schätzungen der Analysefirma IDC rund 1,43 Milliarden Smartphones verkauft - ein Plus von gut zehn Prozent. Samsung hält sich dabei beim Absatz klar an der Spitze, von den Südkoreanern kommt gut jedes Fünfte weltweit verkaufte Computer-Handy. Doch der Großteil der Gewinne der ganzen Branche landet bei Apple. Der iPhone-Konzern hat mit 16,7 Prozent zwar nicht den größten Marktanteil - verzichtet aber auf das Geschäft mit günstigen Smartphones, was die Marge hoch hält.

Die restlichen Plätze in der Top 5 besetzen die chinesischen Anbieter Huawei, Lenovo und Xiaomi, die von der Stärke im riesigen Heimatmarkt profitieren. Unterdessen sind mit der Ausbreitung der Smartphones in der Dritten Welt die durchschnittlichen Verkaufspreise unter Druck, was die Profite der Hersteller - bis auf Apple - schmälert.Facebook-Chef Mark Zuckerberg kommt schon zum dritten Mal nach Barcelona, um vor den Kapitänen der Telekom-Industrie für seine Initiative Internet.org zu werben, die Menschen in Entwicklungsländern günstige bis kostenlose Internet-Anschlüsse bringen soll. Doch diesmal dürfte er auf noch mehr Gegenwind als in den vergangenen Jahren treffen. Indien untersagte jüngst das Angebot "Free Basics", bei dem Facebook und andere Dienste gratis verfügbar sein sollten, weil damit andere Angebote benachteiligt würden.Bei allen Kontroversen geht es in Barcelona aber wie immer auch um viele neue Geräte. Samsung rückt wieder die neuen Flaggschiffe seiner Premium-Smartphones Galaxy S in den Mittelpunkt. Trotz großer Geheimhaltung werden viele Details der vermutlichen Ausstattung des Galaxy S7 und der "Edge"-Variante bereits seit Tagen im Netz zusammengetragen und diskutiert.

So gilt vielen als wahrscheinlich, dass das Edge mit einer Diagonale von 5,5 Zoll noch etwas größer ausfallen wird als das Vorgängermodell. Große Technologie-Sprünge sind aller Voraussicht nach nicht zu erwarten, dagegen wohl Verbesserungen in vielen Details, etwa bei der Kamera, beim Sound und der Akku-Laufzeit.Auch seine Brille für virtuelle Realität, die Gear VR dürfte Samsung im Gepäck haben. Das Gerät lässt über das eingesteckte Galaxy-Smartphone den Nutzer in virtuelle Welten abtauchen. Anders als die Rift des Pioniers Oculus, die zuletzt auf der CES in Las Vegas wegen des hohen Preises von knapp 700 Euro bei den Fans die (Frust-)Wellen hat hochschlagen lassen, bietet Samsung die Gear VR für 99 Euro an. Die Branche erwartet, dass der Markt für solche Geräte und Anwendungen in diesem Jahr im Massenmarkt durchstarten wird und erhofft sich kräftige Umsätze.

Welche Nutzungsszenarien den Markt tatsächlich beflügeln werden, bleibt noch abzuwarten - und dürfte nicht unwesentlich davon abhängen, welche Art Inhalte zunächst verfügbar sein werden. Bereits im vergangenen Jahr war virtuelle Realität einer der Schwerpunkte der Messe. Auch 2016 ist zum Beispiel wieder der taiwanesische Elektronikkonzern HTC in Barcelona mit dabei und wird die neuste Version seiner eigenständigen Brille Vive Pro präsentieren. Auch an vielen anderen Messeständen wird man sich von dem Stand der Technik - und der erreichten Bildqualität überzeugen können. Einen Blick in die Zukunft will etwa der Berufsverband der Ingenieure IEEE den Besuchern bieten - und entführt Interessierte zu einem virtuellen Ausflug auf den Mars.

Das Smartphone wird zunehmend zum Mittelpunkt in einem ganz neuen Kosmos. Auch in Barcelona steht die Vernetzung von Unterhaltungs- und Hausgeräten aller Art im Vordergrund. Auf das Internet der Dinge setzt etwa der japanische Elektronikkonzern Panasonic. Auch zahlreiche tragbare Computergeräte, sogenannte Wearables - vom Fitness-Tracker über die Smartwatch bis zu intelligenter Kleidung werden viele Anbieter wie LG, Sony oder Huawei mitbringen. Nach Schätzungen der Markforscher von Gartner dürfte der Markt der Wearables, die mit dem Smartphone kommunizieren, in diesem Jahr um 18,4 Prozent wachsen und einen Umsatz von 28,7 Milliarden Dollar generieren. Allein Smartwatches sollen demnach einen Anteil von 11,5 Milliarden Dollar dazu beisteuern.Berlin (dpa/tmn) - In den Notebook-Markt kommt Bewegung: Microsoft bietet mit dem Surface Book zum ersten Mal in seiner Geschichte einen eigenen Personal Computer an.Was bei den Geschäftspartnern des Software-Konzerns vielleicht nervöse Reaktionen wegen der ungewohnten Konkurrenz hervorruft, dürfte bei den Anwendern Neugier wecken. Immerhin wurde das Surface Book bei seiner Vorstellung in den USA von einem Microsoft-Manager als das "ultimative Notebook" angepriesen. Es soll als Referenzmodell zeigen, was alles im neuen Betriebssystem Windows 10 steckt. Die dpa-Themendienst-Redaktion hat das Gerät angeschaut und ausprobiert.


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In der Praxis äußern sich die Unterschiede so: Jahrelang wirkten viele Android-Smartphones, obwohl sie auf dem Papier eine stärkere Hardware hatten, langsamer und träger als das iPhone von Apple. Spätestens aber seit der 2012 veröffentlichten Version Android 4.1 hat sich dieser Vorsprung nivelliert, was auch daran liegt, dass immer schnellere Prozessoren verbaut werden. Waren 2010 noch 1-Gigahertz-Prozessoren mit einem Rechenkern das Maß der Dinge, so sind mittlerweile vier Kerne, sogenannte Quadcore-Prozessoren, Standard. In High-End-Geräten arbeiten bis zu acht Rechenkerne.Größere Prozessorpower bedeutet aber meist auch einen höheren Preis. So ein Kraftpaket lohnt sich nur, wenn Sie viele leistungshungrige Apps wie etwa grafikaufwendige 3D-Spiele nutzen wollen. Für die meisten Apps reicht weniger. Auch bei einem Einsteigergerät sollten es aber mindestens zwei Rechenkerne sein. Damit lässt es sich schneller zwischen Apps wechseln, durch Webseiten scrollen und auch viele Spiele spielen.

Eher selten beworben wird die RAM-Größe in Smartphones, also die Größe des Arbeitsspeichers, der im laufenden Betrieb vom System und von den Apps ausgenutzt wird. Auch hier gilt: Viel hilft viel. Je mehr RAM ein Smartphone eingebaut hat, desto mehr Apps können parallel und zudem schnell laufen. Wenn Sie also mehrere Messenger, E-Mail-Programme und Nachrichten-Apps verwenden, die alle im Hintergrund laufen, hilft Ihnen mehr RAM. Auch aufwendige Spiele oder Fotosoftware profitieren davon. In Mittelklassegeräten sollte heute mindestens ein Gigabyte verbaut sein. Vieltelefonierer, Vielsurfer, Wenignutzer: Bevor man sich für einen Handytarif entscheidet, sollte man die eigenen Nutzungsgewohnheiten erforschen. Was bei der Wahl der verschiedenen Vertragsangebote zu beachten ist - und ob sich der Kauf eines gebrauchten Handys lohnt.

Welcher Handyvertrag der richtige ist, hängt von den persönlichen Telefon- und Surfgewohnheiten ab. Eine allgemeingültige Empfehlung lässt sich hier kaum geben. Die Anbieter bewerben aktuell vor allem Flatrates, mit denen man zu einem Pauschalpreis unbegrenzt in alle Netze telefonieren und im Internet surfen kann. Das klingt komfortabel, ist aber nicht unbedingt die beste Option.Abrechnung nach Verbrauch: Falls Sie nur wenig mit Ihrem Smartphone telefonieren, lohnen sich oftmals Tarife, bei denen Sie nur das bezahlen, was Sie im letzten Monat verbraucht haben. Oder Sie buchen Pakete mit Inklusivminuten, -SMS und einem bestimmten Datenvolumen. Um Ihren bisherigen durchschnittlichen Minuten-, SMS- und Datenverbrauch zu ermitteln, lohnt sich ein Blick in Ihre bisherigen Mobilfunkrechnungen. Kombiangebote mit Surfflatrate: Discount- und Prepaid-Anbieter bieten Kombiangebote, bei denen neben einer bestimmten Anzahl von Telefonminuten und SMS meist auch eine Surfflatrate schon inklusive ist. Solche Pakete gibt es schon für weniger als zehn Euro pro Monat. Oft gilt allerdings eine Tempobremse: Wird die vertraglich vereinbarte Datenmenge überschritten, surft das Smartphone nicht mehr mit der schnellstmöglichen Bandbreite, sondern nur noch so langsam wie früher mit Modems. Zwar entstehen keine Kosten, doch können der langsame Seitenaufbau oder Versand von großen E-Mails frustrieren. Einige Anbieter bauen in ihre Tarife eine sogenannte Datenautomatik ein: Dann wird für zwei bis drei Euro automatisch neues Datenvolumen hinzugebucht, wenn das gebuchte Paket aufgebraucht ist. Passiert das häufiger, kann sich ein Tarifwechswel lohnen. Das nachträgliche Ordern der Zusatzdaten ist oft teurer als ein Tarif mit einem größeren Datenvolumen. Für Viel-Surfer, die mobil auch gern Videos sehen oder Bilder verschicken, sollte es mindestens ein Gigabyte sein. Übrigens: Auch die eingangs erwähnten "All-inklusive"-Angebote haben eine Geschwindigkeitsbremse eingebaut.

Flexibler Tarif: Mit einem neuen Smartphone ändern sich häufig auch die Nutzungsgewohnheiten. Dann kann ein flexibel anpassbarer Tarif oder ein Prepaid-Angebot ohne Vertragslaufzeit praktischer sein als ein starrer Zwei-Jahres-Vertrag, auch wenn dieser manchmal etwas günstigere Konditionen bietet oder ein neues Handy mit im Paket ist. Am besten klärt man schon beim Vertragsabschluss, inwieweit Optionen hinzugebucht oder abgewählt werden können. Netzqualität: Schließlich sollte man bei der Wahl des Anbieters auch berücksichtigen, welches Netz er nutzt. In Städten und größeren Ballungsgebieten gibt es heutzutage kaum noch Unterschiede in der Netzqualität der vier großen Anbieter Telekom, Vodafone, o2 und E-Plus. Doch schon in den Randbereichen und in ländlicheren Gegenden kann es gravierende Unterschiede geben, wie Tests zeigen. Das beste Datenpaket hilft nichts, wenn am Haupteinsatzort des Smartphones kein schneller Empfang möglich ist. Barcelona (dpa) - Samsung will virtuelle Realität in den Alltag bringen - und bekommt tatkräftige Unterstützung von Mark Zuckerberg.Der Facebook-Gründer tauchte am Sonntagabend überraschend bei der Präsentation neuer Geräte des südkoreanischen Smartphone-Marktführers in Barcelona auf. "Virtuelle Realität ist die nächste Plattform", verkündete Zuckerberg. Samsungs neue Galaxy-S7-Smartphones sollen im Zusammenspiel mit dem Gehäuse Gear VR ein besseres Erlebnis beim Eintauchen in virtuelle Welten bieten.

Zu Facebook gehört der Virtual-Reality-Vorreiter Oculus, für den Zuckerberg zwei Milliarden Dollar hinblätterte. Ihn reize es, später nicht nur Fotos von den ersten Schritten seiner kleinen Tochter Max zu sehen, sondern ganz in die Szene eintauchen zu können, sagte Zuckerberg. Sein Auftritt stahl den Samsung-Managern ein wenig die Show - Fotografen stürzten zur Bühne, um den 31-jährigen abzulichten.Die beiden neuen Smartphone-Modelle sind wasserdicht - sie können bis zu 30 Minuten in einer Tiefe von 1,5 Metern verbringen. Die Kamera soll auch bei wenig Licht scharfe Bilder mit natürlichen Farben machen. Daneben stellte Samsung zum Auftakt der Mobilfunkmesse Mobile World Congress auch eine 360-Grad-Kamera vor, die Nutzer zum Drehen von Virtual-Reality-Videos animieren soll.Zu den Trends in Barcelona gehört in diesem Jahr, dass die Smartphone-Anbieter inmitten eines schärferen Wettbewerbs neue Geschäfte in anderen Branchen suchen. So will Samsung seinen Bezahldienst bei vernetzten Autos etablieren. Und der chinesische Branchen-Dritte Huawei will mit einem Windows-Tablet klassische PC-Hersteller herausfordern. LG sorgte wenige Stunden vor Samsung für Aufsehen mit dem ersten konsequent modularen Smartphone G5.

Das G5 ist mit diversen Zusatz-Modulen als Multifunktionsgerät konzipiert. Mit dem Zusatz "LG 360 Cam" wird es zu einer Kamera für Panorama-Ansichten. Für bessere klassische Fotos gibt es das einschiebbare Kamera-Modul "Cam Plus". Und das mit Bang & Olufsen entwickelte "LG Hi-fi Plus" soll das Smartphone zu einer Audio-Anlage machen. An komplett modularen Smartphones wird unter anderem bei Google gearbeitet, doch diese Modelle sind noch nicht marktreif.Die Batterie des G5 kann man austauschen: Das Fach lässt sich herausziehen. LG tanzt damit aus der Reihe: Bei den meisten Hersteller sind seit Jahren keine austauschbaren Akkus mehr vorgesehen. Bei LG können Nutzer mit einem zusätzlichen "Smart Controller" zudem Drohnenflüge steuern und dabei Bilder auf dem Display des eingesteckten Smartphones verfolgen.Huawei will mit seinem Tablet MateBook mit Windows 10, einem Doppelkern-Prozessor von Intel und einer Ansteck-Tastatur heutige Notebooks ersetzen, sagte Geräte-Chef Richard Yu. Der chinesische Konzern folgt damit beim Einstieg ins PC-Geschäft dem Vorbild von Microsoft und Apple, die mit dem Surface Book und dem iPad Pro auf eine ähnliche Geräteklasse setzen.Der MateBook ist stark auf Unternehmenskunden ausgerichtet. So sind in dem dafür entwickelten Stift ein Laser-Pointer und Knöpfe zur Bedienung von Präsentations-Software integriert. Als weitere Innovation gibt es ein Zusatzmodul mit Anschlüssen, die PC-Nutzer bei einem Tablet vermissen könnten.

Das Geschäft mit klassischen Notebooks und Desktop-Rechnern steht seit Jahren unter Druck - allein 2015 sanken die Verkäufe um rund ein Zehntel. Die Kategorie der sogenannten 2-in-1-Geräte, die als Notebook und Tablet genutzt werden können, wächst hingegen.Auch der Smartphone-Markt ist im Wandel. Neue Anbieter etwa aus China drängen mit günstigeren Geräten auf den Markt. In Europa oder den USA schwächte sich das Wachstum deutlich ab. Die Hersteller versuchen, ihre Geräte mit zusätzlichen Anwendungsszenarien attraktiv zu machen.Die VW-Tochter Seat will gemeinsam mit Samsung und SAP die Parkplatz-Suche mit dem vernetzten Auto vereinfachen. Die Unternehmen stellen zur Mobilfunk-Messe Mobile World Congress in Barcelona ein System vor, bei dem man über eine App entsprechend ausgerüstete Parkplätze reservieren und auch bezahlen kann. Der deutsche Software-Anbieter SAP verarbeitet dabei die Daten in seiner Cloud und Samsung stellt seinen Bezahldienst zur Verfügung.Zunächst ist eine Testphase geplant, der Termin für einen Marktstart wird noch nicht genannt. Über die Plattform sollen auch weitere Dienste angeboten werden, zum Beispiel rund ums Tanken. Nach Ideen aus der Branche könnten Tankstellen Fahrer vernetzter Autos in der Nähe zum Beispiel mit Rabatt-Coupons anlocken.

Barcelona (dpa) - Smartphone-Hersteller schlagen ungewöhnliche Wege ein, um sich von einander abzuheben. Der südkoreanische Anbieter LG, der zuletzt von mehreren chinesischen Rivalen überholt wurde, setzt bei seinem neuen Smartphone G5 als erster konsequent auf einen modularen Ansatz.Eine ganze Reihe von Zusatzgeräten soll es zu einem Allround-Talent machen. Huawei, die Nummer drei der Branche aus China, will derweil mit seinem ersten Windows-Tablet den PC-Markt aufmischen.Das LG G5 wird mit dem Zusatzgerät "LG 360 Cam" zu einer Kamera für Panorama-Ansichten. Für bessere Aufnahmen gib es das einschiebbare Kamera-Modul "Cam Plus". Und das mit Bang & Olufsen entwickelte "LG Hi-fi Plus" soll das Smartphone zu einer Audio-Anlage machen. An komplett modularen Smartphones wird unter anderem bei Google gearbeitet, doch die Modelle sind noch nicht reif für den Markt.

Bei LG können Nutzer mit einem zusätzlichen "Smart Controller" Drohnenflüge steuern und die Bilder auf dem Display des eingesteckten Smartphones verfolgen. Die Batterie kann man austauschen: Das Fach lässt sich herausziehen, und der Akku wird durch einem vollgeladenen ersetzt. LG tanzt damit aus der Reihe: Die meisten Hersteller sehen seit Jahren keine austauschbaren Akkus mehr vor.Das G5 solle gleichzeitig in allen Schlüsselmärkten weltweit auf den Markt kommen, kündigte der Chef der LG-Mobilsparte, Juno Cho, an.Barcelona (dpa) - Der chinesische Smartphone-Anbieter Huawei will mit einem Windows-Tablet den PC-Markt aufmischen.Das am Sonntag in Barcelona vorgestellte MateBook hat einen Doppelkern-Prozessor von Intel und soll mit einer Ansteck-Tastatur ein Notebook ersetzen können, sagte Huawei-Manager Richard Yu zum Auftakt der Mobilfunk-Messe Mobile World Congress Die Nummer drei der Smartphone-Branche folgt damit beim Einstieg ins PC-Geschäft dem Vorbild von Microsoft und Apple, die mit dem Surface Book und dem iPad Pro auf eine ähnliche Geräteklasse setzen.

Der MateBook ist stark auf Unternehmenskunden ausgerichtet. So sind in dem dafür entwickelten Stift ein Laser-Pointer und Knöpfe zur Bedienung von Präsentations-Software integriert. Nach einer Stunde Ladezeit soll der Stift einen Monat einsetzbar sein. Als weitere Innovationen gibt es ein Zusatzmodul mit Anschlüssen, die PC-Nutzer bei einem Tablet vermissen könnten.Das Geschäft mit klassischen Notebooks und Desktop-Rechnern steht seit mehreren Jahren unter Druck - allein im vergangenen Jahr sanken die Verkäufe um rund ein Zehntel. Die Kategorie der sogenannten 2-in-1-Geräte, die als Notebook und Tablet genutzt werden können, wächst hingegen.München (dpa/tmn) - Microsoft hat seinen Wireless Display Adapter überarbeitet. Mit dem neuen Modell sollen Bild und Ton flüssiger als bisher an beliebige Bildschirme oder Beamer mit HDMI-Eingang übertragen werden können.Der Nutzer braucht dafür ein Gerät, das mit dem Funkübertragungsstandard Miracast zurechtkommt, etwa ein Windows-10-Smartphone oder neuere Tablets und Notebooks. Der im Vergleich zum Vorgänger um fünf Euro günstigere Adapter kommt laut Hersteller Mitte März für rund 65 Euro in den Handel.

Karlsruhe (dpa/tmn) - "Richte mir bitte einen Termin ein." Oder: "Erinnere mich daran, heute Abend Oma anzurufen." Und: "Brauche ich morgen einen Regenschirm?" Solche Fragen und Befehle kann man nicht nur an sein Smartphone richten.Auch Windows hat seit Version 10 die Sprachassistentin und Alltagshelferin Cortana an Bord. Sie ist benannt nach einer Künstlichen Intelligenz aus Microsofts Spieleserie "Halo".Da steuert Cortana sogar Raumschiffe. Die kleine Windows-Schwester ist nicht ganz so mächtig. Ihr Funktionsumfang entspricht eher dem der Apple-Konkurrentin: "Im Grunde ist Cortana ein Assistent wie Siri. Ich kann also Fragen oder einfache Aufgaben stellen", sagt Jo Bager vom "c't"-Fachmagazin. Das funktioniere im Grunde auch gut - mit einer Einschränkung: "Der Nutzen hängt immer davon ab, wie sehr ich mich auf die Welt eines Herstellers einlasse."Wer an seinem Windows-10-PC konsequent auf das Microsoft-Ökosystem setzt, also etwa E-Mails und Termine in den mitgelieferten Apps verwaltet, kann Cortana tatsächlich viele Alltagsaufgaben überlassen. Am Mac geht das noch nicht. Gut möglich allerdings, dass Siri demnächst den Sprung von mobilen Geräten auf den Computer schafft. Selbst für Linux gibt es mit Sirius einen Open-Source-Assistenten, der aber in Sachen Funktionsumfang noch ganz am Anfang steht.


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Mit neuen Mehrkernprozessoren, großem Arbeitsspeicher und ausgewachsenem Windows 10 kommen Zwei-in-eins-Geräte wie Huaweis Matebook dem Notebook immer näher. Das Matebook (12-Zoll-Display mit 2160 zu 1440 Pixeln, 640 Gramm) setzt in der Einstiegsversion auf Intels Skylake-M3-Prozessor, hat 4 Gigabyte (GB) Arbeitsspeicher (RAM) und einen SSD-Speicher mit 128 GB Kapazität. Das Topmodell nimmt es mit Skylake-M5-Prozessor, 8 GB RAM und 256 GB großer SSD mit den meisten Laptops auf. Neben der Nutzung als Tablet kann drahtlos ein Keyboard-Cover angeschlossen werden, für den Einsatz auf dem Schreibtisch gibt es ein Dock mit zusätzlichen USB-, HDMI- und VGA-Anschlüssen.Auch Alcatels Plus 10 kann entweder als Tablet oder im Tastaturdock genutzt werden. Das 10,1-Zoll-Tablet (1280 zu 800 Pixeln) mit Windows 10, 32 GB Speicher und 2 GB RAM kommt in Verbindung mit einem Tastaturdock mit Zusatzbatterie, HDMI- und USB-Anschluss. Interessant am Dock: Es hat ein LTE-Mobilfunkmodul eingebaut und dient auch als WLAN-Hotspot für bis zu 15 Geräte. Das Gewicht des ab Juni verfügbaren Plus 10 nannte Alcatel zunächst nicht.

HP setzt bei seinem Elite X3 auf ein leicht anderes Konzept. Die gesamte Rechenleistung steckt in einem sechs Zoll großen Smartphone mit Windows 10 Mobile. Angetrieben von Qualcomms neuem Prozessor Snapdragon 820 soll sich das Phablet herumtragen und einfach mit Bildschirmen und Peripheriegeräten verbinden lassen. Es nutzt die Continuum-Funktion in Windows 10, die Programme angepasst an die Bildschirmgröße in einer Mobil- oder Desktopversion anzeigt. Verbunden werden kann das Phablet nicht nur drahtlos, sondern auch über Microsofts Displaydock oder HPs Desk Dock.Das Elite X3 bietet diverse Anschlüsse für Bildschirme und USB-Geräte. Ungewöhnlich ist das Mobile Extender genannte rund ein Kilogramm schwere Zusatzdisplay mit eigenem Akku. In Barcelona zeigt HP nur einen nicht funktionsfähigen Prototypen, der per USB-C-Kabel oder drahtlos mit dem Elite X3 verbunden wird. Wo hier allerdings der Vorteil zum "echten" Laptop liegen soll, bleibt offen. Das HP Elite X3 soll im Sommer auf den Markt kommen.Barcelona (dpa/tmn) - Touchbedienung und Gestensteuerung an ganz normalen Notebooks will Neonode mit der Sensorleiste Airbar ermöglichen. Auf dem Mobile World Congress (22. bis 25. Februar) hat der Hersteller die flache schwarze Sensorleiste vorgestellt.

Die Airbar wird unterhalb des Displays angeheftet und kann dann Handbewegungen und Berührungen am Bildschirm messen. Alle vom Smartphone bekannten Gesten werden unterstützt, etwa Vergrößern durch das Spreizen zweier Finger.Die Airbar kann aber auch mit Stiften, Pinseln oder anderen Objekten gesteuert werden. Unterstützt werden Windows 8, Windows 10 und Chrome OS, die von Haus aus die Steuerung per Fingereingabe beherrschen. Unter Mac OS X funktioniert die Airbar wie ein Mausersatz. Das in diversen Längen angebotene Gerät wird per USB-Stecker angeschlossen.Perspektivisch soll die Leiste Touchbedienung auf sämtlichen Oberflächen ermöglichen - selbst Gesten in der Luft. Die genutzte Technologie mit Licht im Infrarotbereich kommt bereits im Automobilbereich zum Einsatz, etwa im neuen Volvo V90, wie Remo Behdasht von Neonode erklärt. Für das Notebook geht die Airbar Ende Mai für rund 60 Euro in den Verkauf.Barcelona (dpa/tmn) - Auf dem Mobil World Congress (22. bis 25. Februar) hat Sony die Android-Smartphones Xperia X und XA vorgestellt. Sie haben hochauflösende Kameras und Android 6.0.

Das Xperia X als neues Spitzenmodell kommt mit fünf Zoll großem Full-HD-Display, 32 Gigabyte (GB) internem Speicher (erweiterbar bis 200 GB) und 3 GB Arbeitsspeicher (RAM). Im Gegensatz zu den Modellen der Xperia-Z-Reihe ist das Xperia X nicht wasserfest.Der 2600 Milliamperestunden starke Akku mit Schnellladefunktion soll das Gerät zwei Tage in Betrieb halten. Eine intelligente Soundautomatik passt abgespielte Musik optimal an Kopfhörer an. Mit 23 Megapixeln (MP) löst die Kamera des Xperia X sehr hoch auf. Sie verfügt zudem über einen Schnellstartmodus und soll sehr schnell fokussieren. Die Frontkamera bietet immer noch 13 MP Auflösung.Für kleinere Ansprüche oder Budgets hat Sony das Xperia XA mit 16 GB erweiterbarem Speicher, 2 GB RAM und 13-MP-Hauptkamera vorgestellt. Die Frontkamera ist ein 8-MP-Modell mit Weitwinkelobjektiv. Auch für das Xperia XA verspricht Sony zwei Tage Laufzeit. Es soll Ende Mai für 300 Euro zu haben sein, ebenso wie das doppelt so teure Xperia X.Berlin (dpa/tmn) - Die Smartphone-Nutzer in Deutschland sind vor allem mit der Ausdauer ihrer Geräte unzufrieden: 63 Prozent von ihnen wünschen sich eine deutlich längere Akkulaufzeit.Das geht aus einer Studie von Bitkom Research hervor. Mit einigem Abstand folgen auf der Wunschliste eine bessere Qualität der Kamera (36 Prozent) sowie mehr Speicherkapazität (35 Prozent).

Dabei nennt der überwiegende Teil der privaten Smartphone-Nutzer bereits ein sehr aktuelles Gerät sein Eigen: Mehr als jeder Zweite (55 Prozent) hat sein derzeit privat genutztes und selbst gekauftes Handy erst in den vergangenen zwölf Monaten erstanden.Für die Studie im Auftrag des IT-Branchenverbandes Bitkom waren 1008 Verbraucher im Alter ab 14 Jahren befragt worden, darunter 749 Smartphone-Nutzer.Barcelona (dpa/tmn) - Die meisten Smartphone-Nutzer wünschen sich vor allem einfach mehr Akkulaufzeit. Drei Viertel der Befragten einer aktuellen Bitkom-Studie wollen ihr Smartphone seltener ans Ladegerät hängen. Auf Platz zwei und drei der Wunschliste: mehr Speicherplatz und eine bessere Kamera.as die Akkulaufzeit angeht, enttäuschen die meisten Hersteller mit ihren Neuheiten auf dem Mobile World Congress in Barcelona (bis 25. Februar). "Es ist besser geworden, aber noch längst nicht so, wie Verbraucher sich das wünschen", urteilt Timm Lutter, beim IT-Branchenverband Bitkom zuständig für Unterhaltungselektronik.

Stromsparmodi oder Schnellladefunktionen bieten mittlerweile zwar fast alle Geräte. Doch die meisten der leistungsstarken und stromhungrigen Smartphones müssen trotzdem mindestens jeden zweiten Tag an die Steckdose. Bei den großen Herstellern eröffnet zumindest LG mit seinem neuen G5 den Nutzern einen Ausweg: Ist der Akku leer, kann er zumindest schnell gegen einen vollen ausgetauscht werden.Beim Speicher sieht die Sache anders aus. Waren früher noch 8 Gigabyte (GB) bei günstigeren Modellen Standard, sind es mittlerweile häufig 16, die Mittelklasse bewegt sich auf 32 GB zu. Archos packt in sein Diamond 2 Plus gleich 64 GB - reichlich Platz für Fotos und Videos. Weiteren Speicherplatz gibt es bei ZTE, Huawei, Alcatel, Sony, Haier und Co per SD-Karte.Auch Samsung hat nach dem für seinen begrenzten Speicherplatz viel kritisierten Galaxy S6 auf die Kunden gehört und im Nachfolger wieder einen Steckplatz für Zusatzspeicher eingebaut. "Jetzt können die Leute selbst entscheiden, wie viel Speicher sie wollen", sagt Produktmanager Patrick Pfaff. Das Galaxy S7 und S7 Edge gibt es entsprechend nur noch mit 32 GB Speicher. Kosten: rund 700 Euro für das S7, etwa 800 für das S7 Edge.Große Fortschritte gibt es bei den Kameras. Selbst die Mittelklasse schießt mittlerweile Bilder, die sich hinter Kompaktkameras nicht mehr verstecken müssen. Und die Smartphone-Oberklasse rüstet weiter auf: Sony schickt mit dem Xperia X (ab Ende Mai für rund 600 Euro) ein neues Spitzenmodell mit 23 Megapixeln (MP) ins Rennen, sogar die meist nur für Selbstporträts genutzte Frontkamera löst mit 13 MP höher auf als die Hauptkamera vieler Konkurrenten.

Auch Samsung hat bei der Kamera der neuen Galaxys aufgerüstet. Die Sensorauflösung beträgt zwar nur noch 12 Megapixel, dafür sind die einzelnen Pixel größer und damit lichtempfindlicher geworden. Auch die Blende lässt mit maximal f/1,7 noch mehr Licht auf den Sensor als beim Vorgänger. Interessant auch das Konzept beim neuen LG G5: Es hat gleich zwei Kameras - ein 16-MP- und ein 8-MP-Modell mit 135 Grad Weitwinkel zwischen denen je nach Aufnahmesituation umgeschaltet wird.Mit Blick auf die vielen leistungsstarken Android-Smartphones zeigt sich aber auch eins: Kaum ein Gerät sticht noch aus der Masse heraus. Einstmals teure Funktionen wie Fingerabdrucksensoren oder gute Kameras haben mittlerweile viele Geräte an Bord. Ausgefalleneres wie gebogene Displays oder eine zweite Anzeige auf der Rückseite sind auch Mangelware - das aber wohl auch mangels Verbraucherinteresse. Nur rund jeder Zehnte hat laut Bitkom-Studie Lust auf Design-Experimente wie biegsame oder gebogene Displays.Trotzdem gibt es interessante Ausnahmen, etwa das S60 von Cat Phones. Es kombiniert ein gut ausgestattetes Android-Gerät in einer wasser- und stoßfesten Außenhülle mit einer Wärmebildkamera. Beim Hersteller verspricht man sich für das rund 650 Euro teure Gerät vor allem im Profibereich gute Chancen. Handwerker könnten damit nach Kältebrücken oder defekten Stromleitungen suchen, Energieberater Thermobilder von Häusern machen. Doch es geht auch verbrauchernäher. "Sie können damit auch prüfen, ob Ihr Grillgut die richtige Temperatur hat", erklärt Stefan Ehgartner am Stand von Cat Phones.

Eines der wenigen Windows-Geräte zeigt Akyumen mit einem Phablet namens Holofone an seinem Stand. Als besonderes Feature steckt in einem Buckel an der Rückseite ein mobiler Projektor. Bis zu zwei Stunden lang kann er mit einer Akkuladung den Bildschirminhalt des Telefons in HD-Qualität projizieren. Unternehmenschef Aasim Saied sieht Bildungseinrichtungen, Filmfans und mobile Spieler als Kunden für seine Produkte. Rund 650 Euro dürfte das Holofone nach dem Verkaufsstart im Sommer kosten. Ein Smartphone namens Hawk mit der gleichen Projektortechnik soll zur Elektronikmesse Cebit in Hannover vorgestellt werden, ebenso ein Falcon genanntes Tablet.Interessant ist auch das modulare Konzept, das LG mit seinem neuen Spitzenmodell G5 ausprobiert, und zu dem auch der austauschbare Akku gehört - bei einem Oberklassegerät im Metallgehäuse inzwischen eine Seltenheit. An der Unterseite des G5 lassen sich Zusatzmodule anstecken. Ein Cam Plus genanntes Modul bringt etwa zusätzliche Fotofunktionen, Bedienelemente und mehr Akkukapazität. Das Modul Hifi Plus erweitert das Telefon um einen Soundprozessor für HD-Audio.

Barcelona (dpa/tmn) - Oberklasse-Ausstattung zum Mittelklassepreis will Archos mit dem Smartphone Diamond 2 Plus liefern. Das Android-Gerät kommt mit LTE, Achtkernprozessor, 64 Gigabyte (GB) Speicher und 4 GB Arbeitsspeicher.Das 5,5 Zoll große Display hat Full-HD-Auflösung, die Hauptkamera auf der Rückseite mit Sony-Sensor kommt auf 20,7 Megapixel (MP) Auflösung, oberhalb des Displays steckt eine Weitwinkellinse mit einem 8-MP-Sensor. Außerdem an Bord: Android 6.0, ein Fingerabdrucksensor und ein Mikro-USB-Anschluss vom Typ-C. Das auf dem Mobile World Congress (22. bis 25. Februar) vorgestellte Telefon kommt im Mai für rund 300 Euro in den Handel.Noch größer ist das ebenfalls präsentierte Diamond 2 Note mit sechs Zoll großem Display (2K-Auflösung), Achtkernprozessort, 32 GB Speicher und 3 GB Arbeitsspeicher. Sein 3600 Milliamperestunden fassender Akku ist in 45 Minuten zu 80 Prozent geladen. Die 16 MP auflösende Kamera schießt Standbilder aber auch Video in 4K-Auflösung (3840 zu 2160 Pixel). Für rund 350 Euro kommt es ebenfalls im Mai auf den Markt.

Barcelona (dpa/tmn) - Wer bei Samsungs kommenden Spitzenmodellen Galaxy S7 und S7 Edge die Neuheiten sucht, der muss schon genauer hinsehen. Der Fortschritt steckt in diesem Jahr eher im Detail."Samsung hat das Zuhören gelernt". Das erklärte Samsung-Manager DJ Koh bei der Vorstellung der neuen Flaggschiffe auf dem Mobile World Congress in Barcelona (22. bis 25. Februar). Konkret bedeutet das: Die neuen Smartphones können nun das, was sich die Kunden bereits von den S6-Vorgängern gewünscht hätten.Subtile Änderungen beim Design fallen vor allem beim 5,5 Zoll großen S7 Edge auf. Die Kanten sind runter, Übergänge wirken fließender. Die vielgescholtene scharfkantige Rückseite ist nun aus rundgebogenem Glas gefertigt, was für ein deutlich angenehmeres Anfassen sorgt. Das S7 ohne gebogene Displayränder ist mit 5,1 Zoll etwas kleiner, hat aber ansonsten die gleichen Leistungsdaten. Beide Displays haben eine Auflösung von 2560 zu 1440 Pixeln.Zwar ist der Akku der Samsung-Topmodelle immer noch nicht austauschbar, dafür lässt sich nun der Speicher per SD-Karte erweitern. Außerdem sind beide Geräte wasserfest nach IP68-Norm, halten also eine halbe Stunde in 1,5 Meter tiefem Süßwasser aus. Für richtige Tauchgänge sind sie aber nicht geeignet, aber allemal für die Gefahren des Alltags. "Man muss sich jetzt bei Regen keine Sorgen mehr machen", nennt Produktmanager Patrick Pfaff ein Beispiel.


Akku Toshiba Satellite c645d

Olympus hat ein neues Topmodell für seine im Retro-Stil gehaltene Systemkamera-Reihe Pen vorgestellt. Die PEN-F ähnelt in ihrem Metallgehäuse äußerlich stark der gleichnamigen Serie von Halbformatkameras, die das Unternehmen von 1963 an auf den Markt brachte.Im Innern findet sich aber Hightech: Etwa der neue, 20 Megapixel große und tiefpassfilterlose Four-Thirds-Sensor, ein Fünf-Achsen-Bildstabilisator oder ein elektronischer OLED-Live-View-Sucher (2,36 Millionen Pixel). Auch ein dreh- wie schwenkbares Touchdisplay und WLAN sind mit an Bord.Die PEN-F kann dank beweglichem Sensor auch ein aus acht Einzelaufnahmen zusammengesetztes 50-Megapixel-Fotos liefern (High Resolution Shot) und bietet ein neues Wahlrad (Creative Dial) auf der Vorderseite für den Zugriff auf Fotofilter, Bildfarbgestaltung sowie die Farb- und Monochrome-Profilsteuerung. In Serie sollen bis zu 10 Bilder pro Sekunde aufgenommen werden können.In Schwarz oder Silber-Schwarz ist das mit Akku und Speicherkarte 427 Gramm schwere PEN-F-Gehäuse für 1200 Euro zu haben. Zusammen mit dem Pancake-Zoom-Objektiv (14-42 mm/f 3,5-5,6) ruft Olympus für die Kamera 1400 Euro auf. 100 Euro mehr werden für das Kit aus Gehäuse und lichtstarker Festbrennweite (17 mm/f 1,8) fällig.

San Francisco (dpa) - Der Chip-Riese Intel entwickelt laut einem Zeitungsbericht eine Datenbrille, mit der virtuelle Objekte für den Betrachter in reale Umgebungen eingeblendet werden können.Intel wolle dabei seine 3D-Kameratechnologie "RealSense" einsetzen, schreibt das "Wall Street Journal" unter Berufung auf informierte Personen.Auf dieses Konzept der "erweiterten Realität" (Augmented Reality) setzt unter anderem auch Microsoft mit seiner Brille Hololens. Apple kaufte die deutsche Firma Metaio, die AR-Brillen für Unternehmen entwickelte. Facebook mit der Firma Oculus oder der Smartphone-Anbieter HTC arbeiten dagegen an Brillen für virtuelle Realität (Virtual Reality), bei dem das Sichtfeld komplett vom Bild auf dem Display ausgefüllt wird.Intel sucht nach neuen Erlösquellen, denn mit dem Schrumpfen des PC-Marktes geht auch das Geschäft mit Prozessoren für die Desktops und Notebooks zurück. Es ist bisher das wichtigste Standbein des Halbleiter-Riesen. Als weiteres neues Geschäft verfolgt Intel das sogenannte Internet der Dinge, bei dem Alltagsgegenstände und Maschinen miteinander vernetzt werden.Zusätzlichen Speicher für Computer mit dem neuen USB-Typ-C-Port gibt es von SanDisk. Durch den neuen runden Stecker entfällt das lästige Herumstochern im Anschluss - bei USB-C spielt es keine Rolle, welche Seite oben oder unten ist. In Speichergrößen zwischen 16 (rund 17 Euro) und 128 Gigabyte (etwa 68 Euro) sind die Speichersticks im Handel verfügbar.

D-Links Wasserdetektor warnt vor geplatzten Schläuchen von Waschmaschinen oder undichten Aquarien. Bemerkt der DCH-S160 austretenden Wasser mit seinem Sensorkabel, ertönt ein Warnton und ein Signallicht blinkt auf. Ist keiner zuhause, gibt es eine Warnung auf das Smartphone. Das 50 Zentimeter lange Sensorkabel gibt es auch in einer 1,50 Meter langen Version, die Kontrolleinheit wird per WPS ins Netzwerk integriert. Kosten: Rund 64 Euro.Mehr Strom für Computer und USB-GeräteHamas USB-Tischladestation integriert vier USB-Ports und einen Schutzkontaktstecker in einer Steckerleiste. So können Notebook, Smartphone und Tablet ohne zusätzliche Netzteile zusammen geladen werden. Eine in die Steckerleiste integrierte Halterung nimmt ein Tablet oder zwei Smartphones auf. Das Anschlusskabel für die Steckdose ist 1,40 Meter lang, maximal 350 Watt Ausgangsleistung sind möglich. Kosten: Etwa 40 Euro.Berlin (dpa/tmn) - Bei Fotodiensten im Internet lassen sich die eigenen Digitalbilder zentral speichern, bearbeiten, sortieren und mit anderen teilen. Technisch funktioniert das nahezu fehlerfrei, hat die Stiftung Warentest bei einem Vergleich von sieben Angeboten festgestellt ("Test"-Ausgabe 3/16).

Allerdings erreichte keine der getesteten Fotoclouds die Note "sehr gut". Und grundsätzlich sollte man sich drüber im Klaren sein, dass man Persönliches in fremde Hände gibt, und genau überlegen, welche Bilder man auf den Internetservern der Dienste speichert, so die Experten.Da kein Anbieter so etwas wie eine Sicherheitsgarantie abgibt, sei eine zusätzliche Sicherung der Fotos daheim unabdingbar, etwa auf einer externen Festplatte. Und auch wenn die ausschließlichen Zugriffs- und Nutzungsrechte der Bilder dem Kunden gehörten: Niemand könne letztlich kontrollieren, ob ein Dienst Fotos auswertet, Dritten zugänglich macht oder sie effektiv vor Dieben schützt.Fotocloud-Einsteigern empfehlen die Warentester einen Zugang auf Probe, den man schnell wieder kündigen kann: Sie sollten die Dienste zuerst mit wenigen Bildern einrichten und ausprobieren, aber keine großen Fotomengen hochladen. Der Teste findet idealerweise am PC oder Notebook statt, weil man damit den Angaben nach steuern kann, welche Fotos auf den Servern der Anbieter landen. Anders als auf mobilen Geräten lässt sich am Rechner ein Ordner bestimmen, aus dem der Dienst die Fotos hochlädt.

Ganz ohne Macken sind die Angebote aber nicht: Einige Dienste haben nur wenig Gratisspeicher im Angebot, andere unterstützen bestimmte Fotoformate nicht, und manche benachteiligen den Nutzer in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB). Außerdem sind einige der Apps, die von fast allen Diensten angeboten werden, neugierig, warnen die Warentester. Sie sammeln Daten, die für die Funktionsfähigkeit des Angebots nicht notwendig seien, mit denen sich aber Nutzerprofile erstellen ließen.Wem Komfort wichtig ist, dem empfehlen die Experten den vielseitigen Testsieger Flickr (Gesamtnote 2,3), der mit 1 Terabyte (1000 Gigabyte) Gratisspeicher und vielen nützlichen Funktionen überzeugte. Ein Wermutstropfen ist aber die datenhungrige Android-App des Yahoo-Tochterunternehmens. Beim zweiten mit "gut" bewerteten Dienst handelt es sich um Google Fotos (Gesamtnote 2,5), die den Angaben nach fast so vielseitig wie Flickr ist, aber deren Android-App ebenfalls unnötig Daten sendet - etwa Informationen zum Gerät und zur Nutzung.Aus der Wertung genommen wurde das ebenfalls getestete Telekom Mediencenter, weil das Unternehmen dieses Angebot zwischenzeitlich eingestellt und einen Nachfolger namens Magentacloud herausgebracht hat. Das alte Mediencenter hätte aber mit reibungsloser Bedienung, mängelfreien AGB, unbedenklichen Apps und 25 Gigabyte Gratisspeicher ebenfalls die Note "gut" (Gesamtnote 2,4) erreicht.

Frankfurt/Main (dpa/tmn) - Technik aller Art gehört längst zum Alltag und bestimmt diesen zum Teil sogar. Doch nach der Freude über ein Geschenk oder einen Neukauf stellt sich schnell die Frage: Was tun mit dem alten und ausrangierten Kram? Die Antwort ist nicht immer ganz leicht.Sicher ist: Es war wohl noch nie so einfach wie heute, alte Geräte sinnvoll loszuwerden. Im Sinne von Umweltschutz und Ressourcen-Schonung gilt grundsätzlich, dass "Wiederverwendung vor Wiederverwertung vor Entsorgung geht", erklärt Rolf Buschmann von der Umweltorganisation BUND. Das Beste sei deshalb, noch verwendbare Geräte einfach zu verkaufen. So könne man damit auch noch ein wenig Geld machen. Denn für Gebrauchtelektronik habe sich ein reger Markt entwickelt.Das gilt besonders für Smartphones. Schon 2014 schätzte der IT-Branchenverband Bitkom die Zahl der hierzulande in Schubladen schlummernden Althandys auf 100 Millionen. Es dürften seitdem wohl noch einige dazu gekommen sein. Handys kann man per Anzeige oder Auktion nicht nur direkt selbst verkaufen, es gibt auch zahlreiche Ankaufportale. Oder man spendet sie für den guten Zweck: Dazu starten etwa Vereine immer wieder Sammelaktionen.Ähnliche Möglichkeiten bestehen auch für PCs oder Notebooks. Wenn man sich nicht sicher ist, ob die Geräte noch in Ordnung sind, kann man sie auch bei einem Wertstoffhof abgeben: Oft werden die Geräte dort geprüft und an Sozialkaufhäuser und ähnliche Einrichtungen weitergegeben, wenn sie noch funktionieren, sagt Buschmann.Um gebrauchte Geräte und deren Weiterverwendung kümmern sich auch Vereine und Organisationen wie etwa Reuse in Berlin. Smartphones, Notebooks, PCs seien gerne gesehen, sagt Stefan Ebelt, Vorstandsvorsitzender von Reuse. "Noch schöner ist es, wenn die Geräte auch vollständig sind." Beim Notebook gehörten immer auch Netzteil, Akku und Festplatte dazu. "Ein solches Notebook hat für uns sonst nur den halben oder gar keinen Wert." Bei den meisten alten Geräten sei es sonst oft schwer, noch passende Ersatzteile zu finden. Und der Einbau koste Zeit. "Wir erleben es aber immer wieder, dass Leute aus Datenschutzgründen die Festplatte lieber ausbauen."

Das kann Christof Windeck vom "c't"-Magazin nachvollziehen. Das Wichtigste bei alten Datenträgern sei es, die Daten durch Überschreiben sicher zu löschen. "Da gibt es Software dafür." Für alle, die sich da unsicher seien, gelte im Zweifelsfall: Platte ausbauen und physisch zerstören - wie auch USB-Sticks.Gerade bei Festplatten gebe es ohnehin einen starken Wertverlust: "Ein halbes Terabyte geht gerade noch, aber kleine Platten mit 128, 160 oder 250 Gigabyte haben nur noch einen beschränkten Wert", erklärt Windeck. "Aber man kann sich überlegen, sie selbst für Backups zu nutzen", so der Experte weiter. "Man kann gar nicht genug Sicherungen haben, die man dann in den Schrank legen kann."Gebrauchte RAM-Speicherriegel könnten dagegen noch gute Preise erzielen, sagt Windeck. Bei Kabeln sei das aber schon wieder schwieriger. Micro-USB-Kabel und -Ladegeräte könne man bedenkenlos behalten, weil man sie eigentlich immer braucht - und diese gerade in billigeren Ausführungen häufig kaputt gehen. Andere USB-Kabel lägen hingegen oft nur herum. Ausnahme USB-3-Kabel: Die sollte man besser aufheben, weil sie je nach Gerät manchmal unterschiedlich arbeiteten.

Alte Drucker-Kabel seien meist etwas für den Wertstoffhof, zumal es in dem Bereich auch Kabel gebe, die identisch aussehen, aber intern unterschiedlich geschaltet seien, sagt Windeck. Auch bei Adaptern lohne sich das Aufheben oft nicht. Das seien Pfennigartikel, die meist direkt aus China kommen. "Das ist praktisch nichts mehr wert."Zu viele Kabel, Adapter und Geräte daheim aufheben sollte man also besser nicht, sagt auch Georg Abel von der Verbraucher Initiative. Einiges könne man inzwischen auch schon beim Händler oder Hersteller zurückgeben, in manchen Städten gebe es auch praktische Wertstoff-Container. "Wichtig ist, sich klar zu machen, dass da wertvolle Rohstoffe drin sind, die man weiterverwerten kann", sagt Abel. "Da geht es um Ressourcenschonung."Kabel und Adapter könne man auch bei kommunalen Entsorgungsstellen abgeben, ebenso Kartons und Verpackungsmaterial wie Styropor. Füllmaterial sei aber oft einfach etwas für die gelbe Tonne, so Abel. Aber vor dem Entsorgen sollte immer die Frage stehen: "Wenn ich es nicht mehr gebrauchen kann, wer kann es dann gebrauchen?"

München (dpa/tmn) - Mit dem S60 zeigt Cat phones auf dem Mobile World Congress in Barcelona ein robustes Android-Smartphone (Android 6.0) mit eingebauter Wärmebildkamera. Damit sollen Nutzer etwa auf Baustellen Lecks oder Wärmebrücken aufspüren und dokumentieren können.Die Reichweite beträgt dabei rund 30 Meter. Das Aluminium-Gehäuse des S60 ist gegen eindringendes Wasser und Staub abgedichtet und entspricht dem Schutzstandard Mil-Spec 810G. Damit soll es auch Stürze aus bis zu 1,80 Meter Höhe auf Beton schadlos überstehen.Im Inneren des 4,7 Zoll messenden LTE-Telefons stecken 32 Gigabyte (GB) Festspeicher, 3 GB Arbeitsspeicher, ein Achtkernprozessor und ein 3800 Milliamperestunden fassender Akku. Neben der Infrarotkamera sind auch eine 13 Megapixel (MP) auflösende Hauptkamera und ein 5-MP-Modell an der Vorderseite verbaut. Praktisch auf der Baustelle: Der Touchscreen kann auch mit nassen Fingern oder Handschuhen bedient werden. Nach der Vorstellung in Barcelona soll das Cat S60 im Laufe des Jahres für rund 650 Euro in den Handel kommen.Barcelona (dpa/tmn) - Das Angebot an leichten Tablets mit Notebook-Ambitionen wächst. Auf dem Mobile World Congress (bis 25. Februar) stellen etwa Huawei, Alcatel und HP neue Tablets und Phablets mit Windows 10 vor, die sich per Keyboard-Cover oder Tastatur-Dock quasi zum Rechner erweitern lassen.


Akku Toshiba Satellite c645d

Olympus hat ein neues Topmodell für seine im Retro-Stil gehaltene Systemkamera-Reihe Pen vorgestellt. Die PEN-F ähnelt in ihrem Metallgehäuse äußerlich stark der gleichnamigen Serie von Halbformatkameras, die das Unternehmen von 1963 an auf den Markt brachte.Im Innern findet sich aber Hightech: Etwa der neue, 20 Megapixel große und tiefpassfilterlose Four-Thirds-Sensor, ein Fünf-Achsen-Bildstabilisator oder ein elektronischer OLED-Live-View-Sucher (2,36 Millionen Pixel). Auch ein dreh- wie schwenkbares Touchdisplay und WLAN sind mit an Bord.Die PEN-F kann dank beweglichem Sensor auch ein aus acht Einzelaufnahmen zusammengesetztes 50-Megapixel-Fotos liefern (High Resolution Shot) und bietet ein neues Wahlrad (Creative Dial) auf der Vorderseite für den Zugriff auf Fotofilter, Bildfarbgestaltung sowie die Farb- und Monochrome-Profilsteuerung. In Serie sollen bis zu 10 Bilder pro Sekunde aufgenommen werden können.In Schwarz oder Silber-Schwarz ist das mit Akku und Speicherkarte 427 Gramm schwere PEN-F-Gehäuse für 1200 Euro zu haben. Zusammen mit dem Pancake-Zoom-Objektiv (14-42 mm/f 3,5-5,6) ruft Olympus für die Kamera 1400 Euro auf. 100 Euro mehr werden für das Kit aus Gehäuse und lichtstarker Festbrennweite (17 mm/f 1,8) fällig.

San Francisco (dpa) - Der Chip-Riese Intel entwickelt laut einem Zeitungsbericht eine Datenbrille, mit der virtuelle Objekte für den Betrachter in reale Umgebungen eingeblendet werden können.Intel wolle dabei seine 3D-Kameratechnologie "RealSense" einsetzen, schreibt das "Wall Street Journal" unter Berufung auf informierte Personen.Auf dieses Konzept der "erweiterten Realität" (Augmented Reality) setzt unter anderem auch Microsoft mit seiner Brille Hololens. Apple kaufte die deutsche Firma Metaio, die AR-Brillen für Unternehmen entwickelte. Facebook mit der Firma Oculus oder der Smartphone-Anbieter HTC arbeiten dagegen an Brillen für virtuelle Realität (Virtual Reality), bei dem das Sichtfeld komplett vom Bild auf dem Display ausgefüllt wird.Intel sucht nach neuen Erlösquellen, denn mit dem Schrumpfen des PC-Marktes geht auch das Geschäft mit Prozessoren für die Desktops und Notebooks zurück. Es ist bisher das wichtigste Standbein des Halbleiter-Riesen. Als weiteres neues Geschäft verfolgt Intel das sogenannte Internet der Dinge, bei dem Alltagsgegenstände und Maschinen miteinander vernetzt werden.Zusätzlichen Speicher für Computer mit dem neuen USB-Typ-C-Port gibt es von SanDisk. Durch den neuen runden Stecker entfällt das lästige Herumstochern im Anschluss - bei USB-C spielt es keine Rolle, welche Seite oben oder unten ist. In Speichergrößen zwischen 16 (rund 17 Euro) und 128 Gigabyte (etwa 68 Euro) sind die Speichersticks im Handel verfügbar.

D-Links Wasserdetektor warnt vor geplatzten Schläuchen von Waschmaschinen oder undichten Aquarien. Bemerkt der DCH-S160 austretenden Wasser mit seinem Sensorkabel, ertönt ein Warnton und ein Signallicht blinkt auf. Ist keiner zuhause, gibt es eine Warnung auf das Smartphone. Das 50 Zentimeter lange Sensorkabel gibt es auch in einer 1,50 Meter langen Version, die Kontrolleinheit wird per WPS ins Netzwerk integriert. Kosten: Rund 64 Euro.Mehr Strom für Computer und USB-GeräteHamas USB-Tischladestation integriert vier USB-Ports und einen Schutzkontaktstecker in einer Steckerleiste. So können Notebook, Smartphone und Tablet ohne zusätzliche Netzteile zusammen geladen werden. Eine in die Steckerleiste integrierte Halterung nimmt ein Tablet oder zwei Smartphones auf. Das Anschlusskabel für die Steckdose ist 1,40 Meter lang, maximal 350 Watt Ausgangsleistung sind möglich. Kosten: Etwa 40 Euro.Berlin (dpa/tmn) - Bei Fotodiensten im Internet lassen sich die eigenen Digitalbilder zentral speichern, bearbeiten, sortieren und mit anderen teilen. Technisch funktioniert das nahezu fehlerfrei, hat die Stiftung Warentest bei einem Vergleich von sieben Angeboten festgestellt ("Test"-Ausgabe 3/16).

Allerdings erreichte keine der getesteten Fotoclouds die Note "sehr gut". Und grundsätzlich sollte man sich drüber im Klaren sein, dass man Persönliches in fremde Hände gibt, und genau überlegen, welche Bilder man auf den Internetservern der Dienste speichert, so die Experten.Da kein Anbieter so etwas wie eine Sicherheitsgarantie abgibt, sei eine zusätzliche Sicherung der Fotos daheim unabdingbar, etwa auf einer externen Festplatte. Und auch wenn die ausschließlichen Zugriffs- und Nutzungsrechte der Bilder dem Kunden gehörten: Niemand könne letztlich kontrollieren, ob ein Dienst Fotos auswertet, Dritten zugänglich macht oder sie effektiv vor Dieben schützt.Fotocloud-Einsteigern empfehlen die Warentester einen Zugang auf Probe, den man schnell wieder kündigen kann: Sie sollten die Dienste zuerst mit wenigen Bildern einrichten und ausprobieren, aber keine großen Fotomengen hochladen. Der Teste findet idealerweise am PC oder Notebook statt, weil man damit den Angaben nach steuern kann, welche Fotos auf den Servern der Anbieter landen. Anders als auf mobilen Geräten lässt sich am Rechner ein Ordner bestimmen, aus dem der Dienst die Fotos hochlädt.

Ganz ohne Macken sind die Angebote aber nicht: Einige Dienste haben nur wenig Gratisspeicher im Angebot, andere unterstützen bestimmte Fotoformate nicht, und manche benachteiligen den Nutzer in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB). Außerdem sind einige der Apps, die von fast allen Diensten angeboten werden, neugierig, warnen die Warentester. Sie sammeln Daten, die für die Funktionsfähigkeit des Angebots nicht notwendig seien, mit denen sich aber Nutzerprofile erstellen ließen.Wem Komfort wichtig ist, dem empfehlen die Experten den vielseitigen Testsieger Flickr (Gesamtnote 2,3), der mit 1 Terabyte (1000 Gigabyte) Gratisspeicher und vielen nützlichen Funktionen überzeugte. Ein Wermutstropfen ist aber die datenhungrige Android-App des Yahoo-Tochterunternehmens. Beim zweiten mit "gut" bewerteten Dienst handelt es sich um Google Fotos (Gesamtnote 2,5), die den Angaben nach fast so vielseitig wie Flickr ist, aber deren Android-App ebenfalls unnötig Daten sendet - etwa Informationen zum Gerät und zur Nutzung.Aus der Wertung genommen wurde das ebenfalls getestete Telekom Mediencenter, weil das Unternehmen dieses Angebot zwischenzeitlich eingestellt und einen Nachfolger namens Magentacloud herausgebracht hat. Das alte Mediencenter hätte aber mit reibungsloser Bedienung, mängelfreien AGB, unbedenklichen Apps und 25 Gigabyte Gratisspeicher ebenfalls die Note "gut" (Gesamtnote 2,4) erreicht.

Frankfurt/Main (dpa/tmn) - Technik aller Art gehört längst zum Alltag und bestimmt diesen zum Teil sogar. Doch nach der Freude über ein Geschenk oder einen Neukauf stellt sich schnell die Frage: Was tun mit dem alten und ausrangierten Kram? Die Antwort ist nicht immer ganz leicht.Sicher ist: Es war wohl noch nie so einfach wie heute, alte Geräte sinnvoll loszuwerden. Im Sinne von Umweltschutz und Ressourcen-Schonung gilt grundsätzlich, dass "Wiederverwendung vor Wiederverwertung vor Entsorgung geht", erklärt Rolf Buschmann von der Umweltorganisation BUND. Das Beste sei deshalb, noch verwendbare Geräte einfach zu verkaufen. So könne man damit auch noch ein wenig Geld machen. Denn für Gebrauchtelektronik habe sich ein reger Markt entwickelt.Das gilt besonders für Smartphones. Schon 2014 schätzte der IT-Branchenverband Bitkom die Zahl der hierzulande in Schubladen schlummernden Althandys auf 100 Millionen. Es dürften seitdem wohl noch einige dazu gekommen sein. Handys kann man per Anzeige oder Auktion nicht nur direkt selbst verkaufen, es gibt auch zahlreiche Ankaufportale. Oder man spendet sie für den guten Zweck: Dazu starten etwa Vereine immer wieder Sammelaktionen.Ähnliche Möglichkeiten bestehen auch für PCs oder Notebooks. Wenn man sich nicht sicher ist, ob die Geräte noch in Ordnung sind, kann man sie auch bei einem Wertstoffhof abgeben: Oft werden die Geräte dort geprüft und an Sozialkaufhäuser und ähnliche Einrichtungen weitergegeben, wenn sie noch funktionieren, sagt Buschmann.Um gebrauchte Geräte und deren Weiterverwendung kümmern sich auch Vereine und Organisationen wie etwa Reuse in Berlin. Smartphones, Notebooks, PCs seien gerne gesehen, sagt Stefan Ebelt, Vorstandsvorsitzender von Reuse. "Noch schöner ist es, wenn die Geräte auch vollständig sind." Beim Notebook gehörten immer auch Netzteil, Akku und Festplatte dazu. "Ein solches Notebook hat für uns sonst nur den halben oder gar keinen Wert." Bei den meisten alten Geräten sei es sonst oft schwer, noch passende Ersatzteile zu finden. Und der Einbau koste Zeit. "Wir erleben es aber immer wieder, dass Leute aus Datenschutzgründen die Festplatte lieber ausbauen."

Das kann Christof Windeck vom "c't"-Magazin nachvollziehen. Das Wichtigste bei alten Datenträgern sei es, die Daten durch Überschreiben sicher zu löschen. "Da gibt es Software dafür." Für alle, die sich da unsicher seien, gelte im Zweifelsfall: Platte ausbauen und physisch zerstören - wie auch USB-Sticks.Gerade bei Festplatten gebe es ohnehin einen starken Wertverlust: "Ein halbes Terabyte geht gerade noch, aber kleine Platten mit 128, 160 oder 250 Gigabyte haben nur noch einen beschränkten Wert", erklärt Windeck. "Aber man kann sich überlegen, sie selbst für Backups zu nutzen", so der Experte weiter. "Man kann gar nicht genug Sicherungen haben, die man dann in den Schrank legen kann."Gebrauchte RAM-Speicherriegel könnten dagegen noch gute Preise erzielen, sagt Windeck. Bei Kabeln sei das aber schon wieder schwieriger. Micro-USB-Kabel und -Ladegeräte könne man bedenkenlos behalten, weil man sie eigentlich immer braucht - und diese gerade in billigeren Ausführungen häufig kaputt gehen. Andere USB-Kabel lägen hingegen oft nur herum. Ausnahme USB-3-Kabel: Die sollte man besser aufheben, weil sie je nach Gerät manchmal unterschiedlich arbeiteten.

Alte Drucker-Kabel seien meist etwas für den Wertstoffhof, zumal es in dem Bereich auch Kabel gebe, die identisch aussehen, aber intern unterschiedlich geschaltet seien, sagt Windeck. Auch bei Adaptern lohne sich das Aufheben oft nicht. Das seien Pfennigartikel, die meist direkt aus China kommen. "Das ist praktisch nichts mehr wert."Zu viele Kabel, Adapter und Geräte daheim aufheben sollte man also besser nicht, sagt auch Georg Abel von der Verbraucher Initiative. Einiges könne man inzwischen auch schon beim Händler oder Hersteller zurückgeben, in manchen Städten gebe es auch praktische Wertstoff-Container. "Wichtig ist, sich klar zu machen, dass da wertvolle Rohstoffe drin sind, die man weiterverwerten kann", sagt Abel. "Da geht es um Ressourcenschonung."Kabel und Adapter könne man auch bei kommunalen Entsorgungsstellen abgeben, ebenso Kartons und Verpackungsmaterial wie Styropor. Füllmaterial sei aber oft einfach etwas für die gelbe Tonne, so Abel. Aber vor dem Entsorgen sollte immer die Frage stehen: "Wenn ich es nicht mehr gebrauchen kann, wer kann es dann gebrauchen?"

München (dpa/tmn) - Mit dem S60 zeigt Cat phones auf dem Mobile World Congress in Barcelona ein robustes Android-Smartphone (Android 6.0) mit eingebauter Wärmebildkamera. Damit sollen Nutzer etwa auf Baustellen Lecks oder Wärmebrücken aufspüren und dokumentieren können.Die Reichweite beträgt dabei rund 30 Meter. Das Aluminium-Gehäuse des S60 ist gegen eindringendes Wasser und Staub abgedichtet und entspricht dem Schutzstandard Mil-Spec 810G. Damit soll es auch Stürze aus bis zu 1,80 Meter Höhe auf Beton schadlos überstehen.Im Inneren des 4,7 Zoll messenden LTE-Telefons stecken 32 Gigabyte (GB) Festspeicher, 3 GB Arbeitsspeicher, ein Achtkernprozessor und ein 3800 Milliamperestunden fassender Akku. Neben der Infrarotkamera sind auch eine 13 Megapixel (MP) auflösende Hauptkamera und ein 5-MP-Modell an der Vorderseite verbaut. Praktisch auf der Baustelle: Der Touchscreen kann auch mit nassen Fingern oder Handschuhen bedient werden. Nach der Vorstellung in Barcelona soll das Cat S60 im Laufe des Jahres für rund 650 Euro in den Handel kommen.Barcelona (dpa/tmn) - Das Angebot an leichten Tablets mit Notebook-Ambitionen wächst. Auf dem Mobile World Congress (bis 25. Februar) stellen etwa Huawei, Alcatel und HP neue Tablets und Phablets mit Windows 10 vor, die sich per Keyboard-Cover oder Tastatur-Dock quasi zum Rechner erweitern lassen.